Wir haben es geschafft!

Wir haben es geschafft!

Drei Auszubildende der Seniorenresidenz Bugenhagenhaus haben ihre Prüfung bestanden – und dürfen sich jetzt ganz offiziell Pflegefachkraft bzw. Kauffrau für Bürokommunikation nennen. Conni Mehl und Ann-Cathrin Ludwig verstärken mit ihrem Know-How das Pflegeteam, Michelle Tanks Wirkungsstätte ist die Verwaltung. „Wir sind glücklich, dass wir bestanden haben“, bestätigen sie.

Drei Jahre haben sie gelernt und nebenbei gearbeitet: „Die Doppelbelastung war manchmal hart, besonders in den letzten Monaten vor der Prüfung“, sagt Michelle Tank. „Aber der Tag nach der bestanden Prüfung, wenn man zur Arbeit kommt, das ist der schönste Moment“, freut sie sich. Die drei sind über die letzten Jahre ein richtiges Team geworden, denn obwohl sie in verschiedenen Bereichen tätig waren, haben sie trotzdem jede Woche zusammengearbeitet: „Der Freitag war am besten, da kam unser Anleiter und wir konnten gemeinsam Neues lernen“, berichtet Conni Mehl.

Sie können auch weiterhin ein Team bleiben. „Alle drei Auszubildenden werden von uns übernommen“, freut sich Einrichtungsleiterin Christin Bong-Schmidt. „Wir sind richtig stolz auf unsere Mädels“, fügt sie hinzu. Gefeiert hat jede von ihnen ganz individuell: Mit Kollegen, zuhause oder später im Urlaub. Einen Grund zum Feiern haben sie allemal!

Auch 2015 ist Gartenschau – „Garten der Sinne“ für die Tagespflege

Auch 2015 ist Gartenschau  – „Garten der Sinne“ für die Tagespflege

Holzschnitze, Kräuter, Kiesel und Erde zum Schauen, Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken – seit Juni besitzt die Tagespflege Wilhelmsburg nun ihren „Garten der Sinne“.

Die Tagespflegegäste werden durch die unterschiedlichen Reize stimuliert. Dies hat einen positiven Effekt, insbesondere auf Menschen mit Demenz: Bestimmte Sinneswahrnehmungen stoßen Erinnerungen an, beispielsweise der Duft von Kräutern. Andere wiederum machen neugierig und aktiv oder regen die Fantasie an. Vielfach helfen Demenzgärten auch beim Stressabbau – wer Unkraut jätet, Blumen gießt, oder Beete harkt, kommt zur Ruhe.

„Der Garten der Sinne wäre aber gar nicht erst entstanden, wenn uns die Hamburger Sparkasse nicht finanziell unterstützt hätte“, betont Angela Berg, Leitungskraft und Qualitätsmanagerin der Diakoniestation Wilhelmsburg. Ende letzten Jahres wurde ein Scheck von 1.000 Euro überreicht, um das Projekt im Frühjahr 2015 zu verwirklichen. Der Betrag ist durch das Haspa LotterieSparen zusammengekommen: Kunden sparen monatlich einen geringen Betrag, ein Teil des Geldes fließt in eine Lotterie. Mit einem anderen Teil werden soziale Einrichtungen in der Region mit zweckgebundenen Spenden unterstützt.

„Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt finanziell ermöglichen konnten, weil die Tagespflegegäste eine Chance auf etwas Besonderes bekommen“, sagt Claudia Spindler. Die Filialleiterin der Haspa Kundenfiliale in der Mannesallee und ihr Mitarbeiter Andreas Kurth greifen selbst beherzt in den Thymian und die Steine. „Hier wird mal ein anderer Weg gegangen, die oft eingeschränkten Gäste sind an der frischen Luft und können Ihre Sinne einsetzen“, erklärt Claudia Spindler das Engagement der Haspa. Damit die Tagespflegegäste sich nicht bücken müssen, wurden alle Beete in Kästen auf Bauchhöhe angebracht.

Seit einem Monat stehen die verschiedenen Naturmaterialien den Tagesgästen nun schon zur Verfügung – wie ist die Bilanz? „Die Arbeit mit dem Hochbeet geschieht Schritt für Schritt – für unsere Gäste und für die Mitarbeitenden. Viele haben erst eine gewisse Scheu mit ihren Händen in die Beete zu fassen. Sie müssen sich daran gewöhnen. Als Mitarbeitende begleiten wir sie dabei positiv, motivieren und lernen aus ihren Reaktionen. Wenn sie sich dann trauen, die Kräuter und Steinchen anzufassen, können sie es richtig genießen “, berichtet Frau Berg. „Wir beobachten die Entwicklungen unserer Gäste und überlegen: verändern oder erweitern wir? Wir werden es sehen!“