Moin Moin und Herzlich Willkommen

Moin Moin und Herzlich Willkommen

Beim Tag der offenen Tür am 19. Juni hat die Diakoniestation Glückstadt ihre Besucher in den neuen Räumlichkeiten am Hafen 1 begrüßt.

„Es ist wirklich toll, wie viel Zuspruch wir hatten“, freut sich Claudia Seidel-Kirschberger. Der Tag der offenen Tür war für die Pflegedienstleiterin und ihr Team eine Herzensangelegenheit: „Wir wollten unseren Pflegepartnern und den Glückstädtern unsere neuen Räumlichkeiten vorstellen, in die wir Anfang des Jahres gezogen sind.“

Mit viel Liebe und dem Auge für’s Detail gestalteten sie alles: Am Eingang erwartete die Gäste ein Glücksrad. Einmal kräftig dran gedreht und man konnte Becher, Pflaster, Einkaufstaschen oder andere kleine Helfer gewinnen. Die Treppe hoch und links: Der großzügige Innenraum. Hier gab es ein Buffet, Kaffee und Kuchen, Luftballons und frische Waffeln. Viele Besucher nahmen das Angebot an Leckereien und den guten Gesprächsmöglichkeiten gern in Anspruch. Auch die Pflegepartner der Diakoniestation schauten vorbei: Karin Hansen vom ehrenamtlichen ambulanten Hospizdienst in Glückstadt brachte Blumen. „Wir haben uns riesig gefreut und konnten uns noch über die Arbeit von Frau Hansen und mögliche Ergänzungen zu unserem SAPV-Angebot austauschen“, freut sich die stellvertretende Pflegedienstleiterin Stefanie Heinsohn.

Neben Spaß und Spiel fand sich auch Zeit für wichtige Beratungsgespräche: Inmitten von Waffeleisen und Luftballons ging es in den Austausch über Angebote, zukünftige Betreuungsmodelle, aber auch ganz persönliche Erfahrungen. „Ich habe vor ein paar Tagen ein Aufnahmegespräch mit einem heutigen Gast geführt und sie hat sich dabei sehr verstanden und wohl gefühlt“, erzählt Stefanie Heinsohn. „Heute konnten wir dann in lockerer Atmosphäre auch über privatere Dinge reden, die sie zur Zeit sehr beschäftigen“, ergänzt sie. Arbeit und Vergnügen gingen an diesem Freitagnachmittag gut zusammen. „Unser Tag war ein voller Erfolg“, freut sich Claudia Seidel-Kirschberger. „Natürlich sind auch weiterhin alle Interessierten herzlich bei uns willkommen!“

Besatzungsmitglieder mit Knopfaugen

Besatzungsmitglieder mit Knopfaugen

„Die Teddys schlagen eine Brücke zwischen Rettern und kleinen Patienten“, erzählt Tilo Fritz. Der Rettungsassistent hat schon oft erlebt, wie die Plüschtiere das Eis brechen und verängstigte Kinder zugänglicher für die nötige Behandlung werden. Aus diesem Grund ist er auch dankbar für die Spende der Pflegediakonie – die Teddys helfen und unterstützen bei der Betreuung von Kindern in Rettungseinsätzen.

„Insgesamt haben wir mit dem aktuellen Spendenaufruf Geld für 3300 Teddys gesammelt“, freut sich Rettungsassistent Fritz. Vor Jahren, bevor die Spendenidee für die „Rettungsbärchen“ umgesetzt wurde, musste man sich noch mit gebrauchten Plüschtieren behelfen. Ein bunter Mix von Mickey Mouse & Co. – nicht alle überlebten die erste Wäsche oder den Qualitätscheck. Durch die Spendengelder können seit 2010 neue und einheitliche Teddybären angeschafft werden. Das hat sich bewährt.

Jeder Rettungswagen hat einen kleinen Vorrat. Die Teddys sind schnell zur Hand, wenn sie benötigt werden. Wie bei einem Autounfall, bei dem die Mutter eines kleinen Jungen schwer verletzt wurde. „Der Junge saß hinten im Auto – er war nur leicht verletzt. Als ich ihm den Teddy gegeben habe, hat er sich richtig daran festgehalten und aufgehört zu weinen“, berichtet der 38-jährige Retter. „Mit dem Kuscheltier kann man zeigen: Ich gebe Dir etwas und es bleibt bei dir. Der Teddy passt auf dich auf“, so Fritz weiter. Noch einen guten Zweck erfüllt die Spende der Pflegediakonie: „Die Kinder behalten nicht das schmerzhafte Erlebnis in Erinnerung, sondern den kleinen Freund mit Knopfaugen“, weiß Tilo Fritz aus Erfahrung.