Newsdetail
Zurück zur Übersicht

Lernen in der Alten- und Krankenpflege macht Spaß

Pressemitteilung: "Lernen in der Alten- und Krankenpflege macht Spaß"

Ariane Plittnik (35) ist in der Diakoniestation Friedenskirche Siek Praxisanleiterin. Sie kümmert sich um Menschen, die den Pflegeberuf erlernen. Außerdem begleitet sie Praktikantinnen und Praktikanten.

Menschen, die in der Pflege arbeiten wollen, werden gesucht. Das zeigen die Gehälter, die in der Pflege im letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen sind. Aber das ist für Ariane Plittnik nachrangig. „Ich möchte vermitteln, dass die Altenpflege Spaß macht. Es ist ein Beruf, der sinnstiftend ist.“ Ihre Diakoniestation schafft darum immer wieder Gelegenheiten, um „reinzuriechen“: „Wir machen Schnuppertage. Ein bis zwei Tage schaut man sich an, ob das was sein könnte. Auch bei den Girlsdays und den Boysdays machen wir mit. Und wir bieten Schülerpraktika, die ja oft bis zu drei Wochen dauern.“ Für Praktika in dieser Länge empfiehlt sie, dass man schon etwas älter ist – „so im Führerscheinalter, also so ab 16. Das ist sinnvoll.“

Ariane Plittnik ist gelernte Altenpflegerin mit einer Zusatzausbildung zur Praxisanleitung. Seit 2011 arbeitet die Oetjendorferin in der Sieker Diakoniestation. Sie ist nicht nur für Praktika Ansprechpartnerin. Auch für die Berufsausbildung im Betrieb ist sie verantwortlich. Die nächste Auszubildende beginnt im kommenden Oktober: Eine Kollegin, die bereits dort arbeitet, will die Berufsausbildung nachholen und startet im Herbst. Ariane Plittnik freut sich über jeden Menschen, der sich für das Berufsfeld der Kranken- und Altenpflege interessiert. „Es geht dabei nicht nur um Pflege. Es geht auch um Hauswirtschaft, um Betreuung und vor allem um Gespräche. Man ist wirklich wichtig für die Menschen, die man versorgt. Deshalb macht bei uns das Lernen, das immer ein gegenseitiger Austausch ist, Spaß.“