Pflegewissen

Pflegewissen

Das Thema wirft viele Fragen auf - und natürlich stehen wir Ihnen gern zur Verfügung, um Ihre zu beantworten. Wenn Sie sich jedoch vorab infomieren möchten, z.B. zu den Leistungen der Pflegekasse und den verschiedenen Unterstützungsangeboten, sind Sie hier richtig. 

Ambulante Pflege

  • Was ist Behandlungspflege?

    Bei der Behandlungspflege sorgen wir dafür, dass die Verordnungen eines Arztes nach Genehmigung der Krankenkasse umgesetzt werden: Wir geben Spritzen, ziehen Kompressionsstrümpfe an und aus, verabreichen Medikamente und vieles mehr.
    Für die Versorgung besonderer Wunden, für den Wechsel von Verbänden oder die Portversorgung verfügen wir über speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen.

    Wichtig ist: Pflegekräfte dürfen die Behandlungspflege nur nach den Vorgaben und Anordnungen eines Arztes durchführen. Die Kosten dafür übernimmt Ihre Krankenkasse. Die Behandlungspflege erfolgt unabhängig davon, ob Sie einen Pflegegrad haben oder nicht.

  • Was ist Grundpflege?

    Die Grundpflege beinhaltet Hilfe und Unterstützung bei alltäglichen Dingen wie Körperpflege und Nahrungsaufnahme.

  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit einem Pflegedienst?

    Wie organisiert man die Pflege? Ist ein ambulanter Pflegedienst immer verfügbar? Und was ist, wenn ich ins Krankenhaus muss? Hier beantworten wir Ihre Fragen zum Thema "ambulante Pflege"

    Organisation der ambulanten Pflege

    1. Aufnahme / Erstbesuch
    Vor Beginn unserer Einsätze bei Ihnen führen wir grundsätzlich während eines Erstbesuchs bei Ihnen ein Aufnahmegespräch durch. So lernen wir uns gegenseitig kennen und wir erhalten die wichtigsten Informationen über Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Dieses Gespräch wird immer von einer unserer Pflegedienstleitungen oder einer Pflegefachkraft geführt. Wir sprechen hierbei unter anderem den zeitlichen Rahmen sowie die Tätigkeiten ab, die wir bei Ihnen erbringen dürfen.

    2. Kostenvoranschlag
    Nachdem wir beim Erstgespräch Leistungen vereinbart haben, erhalten Sie von uns einen monatsbasierten Kostenvoranschlag. Darin führen wir genau auf, wieviel die vereinbarten Leistungen pro Monat kosten, wie viel davon z.B. die Pflegekasse trägt und wie hoch Ihr Eigenanteil ist. Die vereinbarten Leitungen sind natürlich jederzeit änderbar.

    3. Pflegevertrag
    Der Leistungsnehmer (= der/die Versicherte) und der Leistungserbringer (Ihre Diakoniestation) schließen einen Pflegevertrag miteinander. Dieser ist gesetzlich vorgeschrieben. Darin sind die Rechte und Pflichten beider Parteien festgehalten. Enthalten ist ebenso der Kostenvoranschlag, aus dem die zu erwartenden Kosten der vereinbarten Pflege pro Monat hervorgehen.

    Der Vertrag ist durch den Leistungsnehmer jederzeit kündbar und die vereinbarten Leistungen sind änderbar. Als Pflegediakonie passen wir unsere Leistungen dann Ihren Wünschen und Bedürfnissen an.

    Unterbrechung der Pflege
    Wenn Sie in den Urlaub fahren oder einen Krankenhausaufenthalt haben, ruht ggf. der Pflegevertrag und wir setzen mit unseren Leistungen aus. Bitte denken Sie daran, uns über Ihre Abwesenheit zu informieren.

    Dauer unserer Einsätze
    Die jeweilige Dauer unseres Aufenthalts bei Ihnen richtet sich immer nach Art und Umfang der Leistungen. Auch wir, als diakonisches Unternehmen im Gesundheitswesen, müssen betriebswirtschaftlich denken. Aber die von uns eingeplanten Zeiten reichen in der Regel aus, um hoch qualifizierte Pflege zu erbringen, bei der auch ein persönliches Wort gesprochen wird.

    Abweichungen von Einsatzzeiten
    Wir bitten um Verständnis dafür, dass es zu verkehrs- notfall- und zwischenfallbedingten Abweichungen von den vereinbarten Zeiten kommen kann (+/- 20 Minuten) Sollte dies für unsere Mitarbeiter*innen absehbar sein, werden sie Sie umgehend informieren.

    Bereitschaftsdienst
    Unsere Pflegedienste sind 24 Stunden/Tag für Sie erreichbar. Nach den Bürozeiten wird das Telefon zu unserem Bereitschaftsdienst umgestellt. Da sich unser Bereitschaftsdienst nicht im Büro aufhält, sondern die Bereitschaft nach oder während der eigentlichen Arbeitszeit leistet, möchten wir Sie bitten, diesen nur in Notfällen zu kontaktieren.

    Wer entscheidet, wie oft unser Pflegedienst zu Ihnen kommt?
    In welchem Umfang Sie durch unseren ambulanten Pflegedienst versorgt werden, entscheiden Sie selbst. Der Pflegegrad, der für Sie durch den MDK und Ihre Pflegekasse festgelegt wurde, definiert, bis zu welchem Betrag die Pflegekasse die Einsätze bezahlt. Darüber hinaus ist es möglich, bei der Pflegediakonie zusätzliche Betreuungs- und Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen, die dann extra berechnet werden.

    Wie lange bleibt die Pflegekraft bei mir?
    Für jede pflegerische Tätigkeit gibt es konkrete Zeitfenster, in der die Pflegefachkraft ihre Aufgaben erledigen soll. Doch Menschen, und insbesondere jene, die Hilfe brauchen, lassen sich nicht nach einem einheitlichen Schema in ein Raster stecken. Den Mitarbeiter*innen der Pflegediakonie liegt das Wohl ihrer Kund*innen besonders am Herzen. Sie werden sich daher im Rahmen des Möglichen auch stets auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse einstellen.

    Kann ich überhaupt trotz Pflegegrad zu Hause bleiben?
    Ziel der ambulanten Pflege ist es, die Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu erhalten und zu fördern. Ihre Pflegediakonie unterstützt Sie dabei, in Ihrem gewohnten Umfeld zu Hause zu bleiben und trotz Erkrankung/benötigter Unterstützung den Alltag wie gewohnt zu meistern.

    Gibt ein Hausnotruf zusätzliche Sicherheit?
    Ja, ein Hausnotruf kann maßgeblich dazu beitragen, dass das Leben im eigenen Zuhause trotz Pflegegrad gut gelingt. Im Notfall kann mit nur einem Knopfdruck Hilfe geholt werden.
    Schon ab Pflegegrad 1 kann geprüft werden, ob die Pflegeversicherung die monatlichen Kosten teilweise übernimmt. Die Kosten für den Hausnotruf sind von der Steuer absetzbar.

  • Welche Pflegehilfsmittel gibt es?

    Sanitätshäuser und Apotheken sind voll von sogenannten Pflegehilfsmitteln – Produkte, die Ihnen die Pflege Ihres Angehörigen bzw. Ihren Alltag erleichtern sollen. Aber welche sind wirklich sinnvoll, welche überflüssig? Diese Frage können wir nicht pauschal beantworten. Welche Dinge speziell für Sie sinnvoll und hilfreich sind, klären wir gerne mit Ihnen zu Hause. Wir beraten Sie zur Wohnraumanpassung und unterstützen Sie gegebenenfalls bei der Beschaffung und Antragstellung.

    „Was genau ist Wohnraumanpassung?“
    Bei einer Wohnraumanpassung wird eine Wohnung barrierefrei, also alten- und behindertengerecht, gestaltet. Wie genau das aussieht, hängt von den besonderen Bedürfnissen ab: Breite Türen, eine Dusche ohne Stolperfalle, ein Treppenlift, aber auch einfach das Verrücken eines Schrankes oder Entfernen eines Teppichs können große Erleichterung im Alltag bringen. Wenn Sie einen Pflegegrad haben, unterstützt die Pflegeversicherung Sie mit bis zu 4000 € pro genehmigter, pflegeverbessernder Maßnahme.

  • Welche Unterstützungsangebote gibt es für pflegende Angehörige?

    Ist die Pflege körperlich anstrengend, lautet das Zauberwort Kinaesthetics - eine Methode, die hilft, die Bewegungsressourcen des zu Pflegenden zu nutzen und zu fördern.
    Wir bieten häusliche Schulungen an, um mit Ihnen und Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen eine individuell passende Möglichkeit zu finden und auszuprobieren. Außerdem gibt es bei uns Pflegekurse für pflegende Angehörige, in denen Sie gemeinsam mit anderen verschiedene Pflegesituationen unter fachlicher Anleitung üben.

    Auch wenn die Pflegesituation selbst Sie belastet, gibt es Unterstützung. Gern beraten wir Sie in einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch über Entlastungsmöglichkeiten in Ihrer individuellen Situation. Möglichkeiten dazu gibt es reichlich - sei es über die Verhinderungspflege, über andere Leistungen der Pflegekasse oder durch die Angebote der Pflegediakonie. Ergänzend vermitteln wir Ihnen auch Hilfen über andere Dienste und Einrichtungen.

Tagespflege

  • Was ist eine Tagespflege?

    Die Tagespflege ist ein zweites Zuhause für den Tag: Als teilstationäres Pflegeangebot ergänzt sie die häusliche Pflege. An einem oder mehreren Tagen der Woche besuchen Sie tagsüber eine entsprechende Einrichtung. Der Besuch einer Tagespflege ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie ansonsten zu lang allein zu Hause sein müssten. Denn in unseren Einrichtungen in Pinneberg, Norderstedt und Wilhelmsburg bekommen Sie nicht nur die Hilfe, die Sie benötigen, sondern auch nette Gemeinschaft und aktivierende Beschäftigung. In dieser Zeit finden pflegende Angehörige wertvolle Freizeit und Entlastung.

  • Welche finanzielle Unterstützung gibt es für den Besuch der Tagespflege?

    Achtung, gute Nachrichten! Der Besuch einer Tagespflege kann zusätzlich zum Pflegegeld/zu Sachleistungen in voller Höhe aus dem extra dafür bereitstehenden "Topf" in Anspruch genommen werden.
    Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 1 können den monatlichen Entlastungsbetrag (siehe "Entlastungsleistungen nach §45") für den Besuch einer Tagespflege einsetzen.

  • Kann ich die Tagespflege auch nur an einem Tag besuchen?

    Aber klar! Sie können die Besuchstage frei wählen.

  • Was, wenn mich niemand hinbringen kann?

    Unsere geschulten Fahrer holen Sie in unserem Tagespflegebus morgens ab und bringen Sie am späten Nachmittag wohlbehalten wieder nach Hause.

  • Kann ich einen Probetag in der Tagespflege verbringen?

    Aber sicher, kostenlose Probetage sind immer möglich. Sprechen Sie uns einfach an!

Hospiz

  • Soll ich mich für den Einzug in ein Hospiz entscheiden?

    Der Entscheidung in ein Hospiz zu ziehen geht ein oft komplexer innerer Prozess voraus. Neben der Auseinandersetzung mit der Diagnose tauchen Fragen auf wie: Fühle ich mich in meinem eigenen Zuhause noch sicher aufgehoben und umsorgt? Falle ich meinen Liebsten zur Last? Muss ich mit Schmerzen rechnen? Reicht eine ambulante Versorgungsstruktur aus? Aber vielleicht auch: Wie und in welcher Umgebung möchte ich das Ende meines Lebens verbringen? Der Einzug in ein Hospiz bedeutet, dass kurative Behandlungen abgesetzt werden. Nicht die Verlängerung des Lebens hat hier Priorität, sondern die Linderung aller Symptome. Die Entscheidung für oder gegen ein Hospiz ist in der Regel das Resultat dieser inneren Prozesse sowie intensiver Dialoge mit den Angehörigen. Aber auch in unserem Haus stehen Ansprechpartner zur Verfügung, die Ihre Fragen beantworten und vielleicht schon an diesem Punkt die eine oder andere Sorge lindern können.

  • Ich möchte in ein Hospiz ziehen. Was tue ich jetzt?

    Wenn Sie den Einzug in ein Hospiz in Betracht ziehen, sprechen Sie zunächst mit dem Arzt/der Ärztin Ihres Vertrauens. Diese/r kann einschätzen, ob es eine medizinische Indikation für ein Hospiz gibt, welche die Voraussetzung für die Genehmigung durch die Krankenkasse darstellt.
    Jeder Gast sucht sich das Hospiz selbst aus. Wenn also eine entsprechende Verordnung vorliegt, müssen Sie oder Ihre Angehörigen sich direkt mit uns in Verbindung setzen. Wir prüfen dann, ob es zeitnah ein freies Zimmer gibt und ob ein Einzug möglich ist.

  • Welche persönlichen Dinge kann ich mitbringen?

    Kleinmöbel und persönliche Gegenstände wie Bücher oder Bilder können selbstverständlich mitgebracht werden. Haustiere können nur nach individueller Absprache und nur unter der Voraussetzung, dass die komplette Pflege des Tieres von den Angehörigen übernommen wird, mitgebracht werden.

    Den Umzug müssen unsere Gäste und ihre Familien selbst organisieren. Wir stehen aber gern mit Rat und ggf. Tat und Kooperationspartnern zur Seite.

  • Darf ich mein Haustier mitbringen?

    Bitte besprechen Sie diesen Wunsch gesondert mit der Hospizleitung. Eine der Voraussetzungen für das Mitbringen eines Haustieres ist z.B., dass die Pflege des Tieres durch Angehörige sichergestellt ist.

  • Was kostet ein Hospiz?

    Der Aufenthalt im Hospiz ist für unsere Gäste und ihre Angehörigen kostenfrei. 95% der entstehenden Kosten bezahlen die Krankenkassen. Und doch müssen wir ganz offen und deutlich um Spenden bitten – denn ohne diese geht es nicht. Die fehlenden 5% an Betriebs- und Personalkosten müssen wir durch Spenden erwirtschaften: ca. 20 Euro pro Gast und Tag, ca. 200 Euro pro Tag für das gesamte Hospiz und ca. 6000 Euro im Monat. Wenden Sie sich gern direkt an uns, wenn Sie Fragen zu den verschiedenen Spendenmöglichkeiten haben. Wir bedanken uns von Herzen für jeden kleinen und großen Betrag.

  • Gibt es feste Besuchszeiten?

    Nein, Angehörige und Freunde können, wenn Sie es wünschen, jederzeit kommen und so lange bleiben, wie Sie möchten. Für Weitgereiste haben wir ein Gästezimmer. Sollte dieses belegt sein, können Zugehörige auch im Zustellbett oder Schlafsessel im Zimmer übernachten. Es fallen dafür keine extra Kosten an.
    Angehörige und Freunde dürfen und sollen sich in unserem Haus ganz frei bewegen. Gerne sind sie eingeladen, das Wohnzimmer und den Garten zu nutzen oder, nach Absprache, in der Küche zu backen oder zu kochen.

  • Wie sieht der Tagesablauf im Hospiz aus?

    Der Tagesablauf richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Gastes. Wir haben keine festen Aufsteh- und Schlafzeiten, keine festen Essenszeiten. Wer ausschlafen möchte, schläft aus. Wer nachts noch Lust hat auf einen kleinen Snack, bekommt diesen. So können wir für jeden Gast eine für ihn angenehme Tagesstruktur schaffen. Die Ehrenamtlichen, mit denen wir zusammenarbeiten, gehen gerne mit unseren Gästen in den Garten oder den Park und schenken ihre Zeit, um individuelle Wünsche und Bedürfnisse nach Möglichkeit zu erfüllen.

Hauswirtschaft & Betreuung

  • Wie hilft mir das Angebot „Hauswirtschaft & Betreuung“ dabei, zu Hause wohnen zu bleiben?

    Der Weg zum Supermarkt ist zu weit geworden, die Waschmaschine steht zu niedrig, die Reinigung der Wohnung ist zu beschwerlich geworden? Wenn die tägliche Hausarbeit mühevoll wird, unterstützen wir Sie oder erledigen den Haushalt gemeinsam mit Ihnen. Wir begleiten Sie bei Bedarf auch z.B. zu Arztbesuchen, auf Spaziergänge, zum Einkauf oder kommen einfach zum klönen vorbei.

  • Welche finanziellen Mittel gibt es für diese Leistung?

    Entlastungsleistungen können alle Menschen mit einem Pflegegrad beziehen. Sie zielen darauf ab, pflegende Angehörige zu unterstützen, Freiräume zu schaffen, eine Betreuung zu ermöglichen und/oder im Haushalt zu unterstützen. Entlastungsleistungen gehen über die Grund- und Behandlungspflege hinaus: Wir verbringen gemeinsam Zeit mit unseren Kunden oder unterstützen bei alltäglichen Aufgaben im Haushalt. Wir begleiten zum Arzt oder helfen beim Schriftverkehr. Pflegebedürftige werden in ihrer gewohnten Umgebung gezielt und individuell gefördert und pflegende Angehörige bekommen wichtige Auszeiten. Möglich wird dies durch finanzielle Leistungen der Pflegeversicherung. Wir helfen und begleiten bei der Antragsstellung und bei der Organisation der individuellen Hilfeleistungen, immer an Ihren Bedürfnissen orientiert.
    Übrigens: Viele unserer Einrichtungen bieten im Rahmen der Betreuung auch amüsante, gesellige Senioren-Cafés an!

    Alle Menschen mit einem Pflegegrad können zusätzlich diese Leistungen im Gegenwert von 125 € monatlich in Anspruch nehmen. Der Monatsbetrag kann übertragen werden bis zum 30.6. des Folgejahres.

  • Welche Hilfe gibt es bei vorübergehenden Erkrankungen?

    Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren Haushalt nicht selbst weiterführen können, haben Sie als gesetzlich Versicherter Anspruch auf eine Haushaltshilfe. Voraussetzungen: Es gibt keine Person in Ihrem Haushalt, die diese Tätigkeiten übernehmen kann. Das trifft auch zu, wenn in ihrem Haushalt ein Kind lebt, das noch nicht das zwölfte Lebensjahr vollendet hat oder behindert ist. Die Kasse kann Ihnen eine entsprechende Haushaltskraft zum Beispiel über unseren Pflegedienst vermitteln. Sie erstattet aber auch Kosten in angemessener Höhe für eine Person, die Sie selbst ausgesucht haben. Denken Sie auf jeden Fall daran, rechtzeitig einen entsprechenden Antrag zu stellen. Achtung: In einzelnen Fällen kann das Amt für Soziale Dienste (ehemals Sozialamt) helfen. Private Krankenversicherungen zahlen grundsätzlich nur Haushaltshilfe, wenn es vertraglich vereinbart wurde oder eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen wurde. Haben Sie einen Pflegegrad, können Sie Haushaltshilfe im Rahmen der Entlastungsleistungen nach §45 oder der Kombi- oder Sachleistungen in Anspruch nehmen. Die Pflegeversicherung übernimmt dann je nach Pflegegrad die Kosten bis zu einer bestimmten Grenze.

    Sprechen Sie uns an, damit wir die Leistungen auf Sie persönlich abgestimmt berechnen können!

Pflegegrad beantragen

  • Wie erreiche ich meine Pflegekasse?

    Ihre Pflegekasse ist erreichbar über Ihre Krankenkasse. Wenn Sie also einen Pflegegrad beantragen möchten oder Fragen zu den Leistungen der Pflegekasse haben, wählen Sie einfach die übliche Nummer Ihrer Krankenkasse – dort wird man Sie weiterverbinden.

  • Wie beantrage ich einen Pflegegrad?

    Erster und wichtigster Schritt auf dem Weg zu Ihrer pflegerischen Versorgung ist die Einstufung der Pflegebedürftigkeit in einen der fünf Pflegegrade. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass Ihre Kasse Kosten für Pflege, Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung übernimmt. Einen Pflegegrad beantragen Sie formlos bei Ihrer Pflegekasse. Dafür genügt ein Anruf bei Ihrer Krankenkasse. Diese schickt Ihnen einen entsprechenden Antrag zu. Leistungsansprüche sind abhängig von der Einstufung in einen Pflegegrad. Die Bestimmung dieses Pflegegrades hängt von der Einschränkung der Selbstständigkeit ab. Zudem muss der Hilfsbedarf für mindestens sechs Monate bestehen.

    Ermittlung des Pflegegrades
    Um den Bedarf festzustellen, erfolgt bei Ihnen zu Hause eine Begutachtung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid über das Ergebnis der Begutachtung. Der Pflegegrad wird rückwirkend ab dem Datum der Antragstellung genehmigt. Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung, erfassen, welche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit vorliegt und begleiten Sie auf Wunsch bei der Begutachtung!

    „Kann ich einen Pflegegrad beantragen, auch wenn ein Angehöriger sich um mich kümmert?“
    Aber sicher, das sollten Sie sogar. Mit einem Pflegegrad haben Sie Zugang zu allerlei finanziellen Mitteln und praktischer Unterstützung durch die Pflegeversicherung.

    „Was passiert bei der Begutachtung zur Einstufung des Pflegegrades? “
    Ein Gutachter vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) prüft bei einem Besuch bei Ihnen zu Hause, wie selbstständig Sie in verschiedenen Bereichen sind bzw. wo Sie Hilfe benötigen. Im Fokus stehen dabei folgende Bereiche: - Mobilität (z.B. Fortbewegung, Treppen steigen) - geistige & kommunikative Fähigkeiten (z.B. örtliche & zeitliche Orientierung) - Verhaltensweisen & psychische Problemlagen (z.B. nächtliche Unruhe, Ängste, Abwehr pflegerischer Maßnahmen) - Fähigkeit zur Selbstversorgung (z.B. waschen, ankleiden, Nahrung zu sich nehmen etc.) - Therapien & krankheitsbedingte Anforderungen (z.B. Medikamente einnehmen, Arztbesuche, Verbandswechsel).

  • Wer übernimmt die Kosten der Pflege im Zeitraum der Beantragung?

    Wenn Sie bereits zum Zeitpunkt der Antragsstellung unseren Pflegedienst in Anspruch nehmen, müssen Sie die anfallenden Beträge zunächst privat begleichen. Sobald die Genehmigung eines Pflegegrades vorliegt, können Sie bis dahin entstandene und privat gezahlte Rechnungen bei der Kasse einreichen. Sie bekommen die ausgelegten Kosten bis zum jeweiligen Pflegegrad erstattet. Ab dem Zeitpunkt der Bewilligung des Pflegegrades rechnen wir als ausführender Pflegedienst direkt mit Ihrer Kasse ab und stellen Ihnen nur Ihren Eigenanteil privat in Rechnung.

Finanzierung der Pflege

  • Welche Leistungen unterstützt die Pflegekasse?

    Zunächst beantragen Sie einen Pflegegrad. Je nach Ausmaß der Pflegebedürftigkeit kann ein Teil oder auch die gesamte Pflege durch Ihre Pflegekasse finanziert werden. Zusätzlich können Sie bei geringem Einkommen beim Amt für soziale Dienste (früher Sozialamt) soziale Leistungen für die Pflege beantragen.

    Folgende Leistungen unterstützt die Pflegekasse:

    • Pflegegeld: Diese Leistung erhält, wer sich von Angehörigen oder anderen Privatpersonen pflegen lässt. Um Sie mit der Verantwortung der Pflege nicht allein zu lassen, schreibt der Gesetzgeber bei Pflegegrad 2&3 halbjährliche, bei Pflegegrad 4&5 vierteljährliche Beratungsbesuche durch eine Pflegeberatung/Pflegedienst vor. Mit Pflegegrad 1 haben Sie auch einen Beratungsanspruch, er ist aber nicht verpflichtend.
    • Pflegesachleistungen: Leistungen der Grundpflege und Hauswirtschaft, die unser ambulanter Pflegedienst bei Ihnen zu Hause erbringt.
    • Kombinationsleistungen: Pflegesachleistungen und Pflegegeld werden kombiniert. Beispiel: Unser Pflegedienst besucht die zu pflegende Person zweimal wöchentlich, um beim Duschen zu helfen. Die restliche Pflege übernimmt weiterhin die Tochter. Das anteilige Pflegegeld wird dann für nicht verbrauchte Sachleistung ausgezahlt.
    • Verhinderungspflege (s.u.)
    • Betreuungs- und Entlastungsleistungen (s.u.)
    • Tagespflege (s.u.)
    • Kurzzeitpflege (s.u.)
    • Pflegeheim: Wenn die Versorgung zu Hause nicht mehr sichergestellt ist, unterstützt die Pflegekasse die vollstationäre Pflege auf Dauer.
  • Was ist Verhinderungspflege?

    Ein Angehöriger hat die Pflege übernommen? Verhinderungspflege sichert die Versorgung, wenn diese private Pflegeperson ausfällt. Sie kann sowohl stundenweise als auch für längere Zeit in Anspruch genommen werden:

    • Stundenweise zur Entlastung der privaten Pflegeperson – damit diese zum Beispiel Hobbys ausüben oder Arztbesuche wahrnehmen kann. Die stundenweise Verhinderungspflege ist nicht zeitlich begrenzt, solang sie nicht mehr als acht Stunden täglich in Anspruch genommen wird.
    • Tageweise: Wenn die Pflegeperson aufgrund von Krankheit oder Urlaub ausfällt, wird eine Ersatzpflegekraft finanziert – bis zu 28 Tage im Jahr. Diese Aufgabe kann eine andere Privatperson oder unser Pflegedienst übernehmen.

    Wenn Sie die Kurzzeitpflege nicht nutzen, können Sie 50% davon für die Verhinderungspflege zu Hause nutzen - das macht einen Mehrbetrag von 806€ im Jahr!

    Wenn es im Pflegegutachten keine eingetragene Pflegeperson gibt, besteht kein Anspruch auf Verhinderungspflege.

    „Gibt es weitere Voraussetzungen für die Verhinderungspflege?“

    Ja: Die betroffene pflegebedürftige Person muss seit mindestens sechs Monaten von einer privaten Person Hilfe erhalten haben.

  • Was ist Kurzzeitpflege?

    Dies bedeutet eine zeitweilige Versorgung außerhalb der eigenen Wohnung in einer stationären Einrichtung, die in bestimmten Fällen sinnvoll sein kann:

    • Übergangszeit nach einem Krankenhausaufenthalt: Wenn Sie nicht mehr im Krankenhaus bleiben müssen, aber noch nicht so weit genesen sind, dass Sie zu Hause versorgt werden können.
    • Wenn die Pflegeperson ausfällt: Die Kurzzeitpflege kann auch für eine kurzfristige Erholung oder Auszeit der Pflegepersonen genutzt werden. Der Unterschied zur Verhinderungspflege besteht darin, dass die pflegebedürftige Person durch den Ausfall der Pflegeperson vorübergehend nicht im eigenen zuhause bleiben kann.
    • Bei Pflegegrad2-5 gilt: Diese Leistung kann jährlich für 28 Tage in Anspruch genommen werden. In Kombination mit der Verhinderungspflege können es bis zu acht Wochen sein.
    • Bei Pflegegrad 1 gilt: Es können nur die Entlastungsleistungen aus §45b für die Kurzzeitpflege eingesetzt werden.
  • Welche weiteren finanziellen Hilfen gibt es?
    • Kostenübernahme für Pflegesachleistungen und Hauswirtschaftsleistungen, die durch die Pflegekasse nicht abgedeckt sind, sowie Zuschuss zu “Essen auf Rädern” bei geringem Einkommen. Diese können beim Amt für Soziale Dienste (ehemals Sozialamt) beantragt werden. Diese Unterstützung greift auch, wenn der Hilfebedarf noch nicht zur Einstufung in die Pflegeversicherung ausreicht. Die Anträge werden beim Amt für Soziale Dienste in Ihrem Wohnort gestellt. Die Kontaktdaten bekommen Sie über die zentrale Behördennummer 115.
    • Zuzahlungsbefreiung beantragen: Befreiung von der Zuzahlung für Medikamente, vom Eigenanteil bei Krankenhausaufenthalten, bei Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder für Hilfsmittel
    • Schwerbehinderung beantragen
    • Blindengeld beantragen
    • Pflegehilfsmittel beantragen (z.B. Toilettensitzerhöhung) Technische Pflegehilfsmittel wie Pflegebetten oder Hausnotrufgeräte können bei der Pflegekasse beantragt werden und werden nach Prüfung von dieser verliehen oder anteilig mitfinanziert.
    • Monatliche Pauschale von 40 € für Hilfsmittel zum Verbrauch bei Pflegeeinstufung
    • Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen: Es kann einiges getan werden, um bei Pflegebedürftigkeit das Leben zu Hause zu erleichtern: das Bad barrierefrei umbauen, Türrahmen verbreitern, Abbau von Türschwellen, unterfahrbare Küchenschränke und vieles mehr. Die Pflegeversicherung unterstützt Sie mit bis zu 4000 € pro genehmigter, pflegeverbessernder Maßnahme!

    In einzelnen Fällen kann das Amt für Soziale Dienste (ehemals Sozialamt) helfen:

    • Wenn Sie Ihren Haushalt nicht selbst führen können, keine andere Einrichtung die Kosten für eine Haushaltshilfe übernimmt und Sie diese auch nicht selbst aufbringen können, kann das Sozialamt Sie unterstützen.
    • Wenn Sie über ein geringes Einkommen verfügen und die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen.
    • Wenn Hilfe nötig ist, aber der Pflegegrad noch nicht zuerkannt wurde.

    In diesen Fällen übernimmt das Amt für Soziale Dienste die Kosten für hauswirtschaftliche und pflegerische Hilfen. Die Anträge werden beim Amt für Soziale Dienste in Ihrem Wohnort gestellt. Die Kontaktdaten bekommen Sie über die Zentrale Behördennummer 115.

    Sozialhilfe kann in Anspruch genommen werden, wenn das Einkommen und das Vermögen des Pflegebedürftigen nicht ausreichen, die Pflege zu finanzieren. Einkommen und Vermögen von Ehepartnern und unterhaltspflichtigen Kindern wird ebenfalls berücksichtigt und die Heranziehung zur Deckung der Pflegekosten geprüft. Hier gelten aber besondere Regelungen und Schonvermögen, damit der eigene Lebensunterhalt, sowie die Alterssicherung nicht gefährdet werden.

    Wir beraten Sie gern zu weiteren Hilfen und unterstützen Sie bei der Antragsstellung.

     

  • Was, wenn die Leistungen der Pflegekasse nicht ausreichen?

    Wenn die Leistungen aus der Pflegeversicherung nicht ausreichen oder Sie keinen Pflegegrad haben, müssen Sie die Pflege aus eigener Tasche bezahlen. Ist Ihnen dies nicht möglich, so haben Sie als Pflegebedürftiger Anspruch auf die so genannte "Hilfe zur Pflege". Entscheidend für die Bewilligung durch das Amt für Soziales ist, dass die eigenen finanziellen Mittel nicht ausreichen und auch Familienmitglieder nicht (weiter) belastet werden dürfen. WICHTIG! Beantragen Sie die Unterstützung sobald Sie absehen können, dass Sie die finanzielle Belastung nicht tragen können. Denn diese Form der Sozialleistung wird nicht rückwirkend ausgezahlt. Der Antrag kann formlos beim Amt für Soziales gestellt werden.

Familienpflegezeit

  • Welche Personen fallen unter das Familienpflegezeit-Gesetz?

    Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz sollen die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessern. Es gilt für die Pflege von nahen Angehörigen.

    Folgende Personen gelten als nahe Angehörige:
    Großeltern, Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartner, Partner in eheähnlicher Gemeinschaft, Kinder, Adoptiv- und Pflegekinder (auch des Ehegatten oder Partners), Schwiegerkinder und Enkelkinder

    Möglichkeit 1: Kurzfristige Arbeitsverhinderung zur Organisation der Pflege oder für Notfälle (gehört zum Pflegezeitgesetz)

    • Bis zu 10 Tage können Sie kurzfristig und vollständig von der Arbeit freigestellt werden.
    • Gilt bei akut auftretender Pflegesituation/ Versorgungsnot
    • In Kleinstbetrieben mit weniger als 15 Mitarbeitern besteht kein Anspruch
    • Das Arbeitsentgelt wird zu 90 % als Pflegeunterstützungsgeld von der Pflegeversicherung des Pflegebedürftigen fortgezahlt. Hierfür ist ein Antrag notwendig.
  • Was sind Pflegezeit & Familienpflegezeit?

    Pflegezeit

    • Bis zu sechs Monate können Sie voll oder teilweise von der Arbeit freigestellt werden.
    • Ihrem Arbeitgeber müssen Sie dies mindestens 10 Tage im Voraus schriftlich ankündigen. Die Mitteilung muss geplanten Zeitraum und Umfang enthalten. Die Verteilung der Arbeitszeit erfolgt in Absprache mit dem Arbeitgeber und muss schriftlich festgehalten werden.
    • Der Rechtsanspruch besteht bei nahen Angehörigen ab Pflegegrad 1 und einer Betriebsgröße von mindestens 15 Mitarbeitern.
    • Der Arbeitgeber kann den Antrag aus dringlichen betrieblichen Gründen ablehnen zur Finanzierung kann ein zinsloses Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben beantragt werden. Dieses deckt 50% des fehlenden Nettogehalts ab.

    Familienpflegezeit

    • Für einen Zeitraum von maximal 24 Monaten können Sie Ihre Arbeitszeit auf mindestens Stunden/Woche verringern.
    • Beispiel: Der Arbeitnehmer arbeitet z.B. für 24 Monate 50% der Arbeitszeit, erhält aber 75% seines Entgelts. Nach    Ablauf der Familienpflegezeit arbeitet er wieder in Vollzeit, enthält aber für 24 Monate nur 75% des Entgelts.

    Versicherungsleistungen während der Pflegezeit/Familienpflegezeit:

    • Rentenversicherung: Die Beiträge sind abhängig vom Pflegegrad und werden von der Pflegekasse gezahlt.
    • Kranken- und Pflegeversicherung: Besteht keine gesetzliche, private oder Familienversicherung, erstattet die Pflegekasse (des Pflegebedürftigen) auf Antrag die Mindestbeiträge
    • Arbeitslosenversicherung: Auf Antrag erstattet die Pflegekasse (des Pflegebedürftigen) den Beitrag

    Antragsadresse für ein Darlehen zur Finanzierung der Familienpflegezeit:

    Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
    Referat 407
    50964 Köln

Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht

  • Was ist eine Patientenverfügung?

    In einer Patientenverfügung können Sie schriftlich für den Fall Ihrer Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festlegen, ob und wie Sie im medizinischen Notfall ärztlich behandelt werden möchten. Empfohlener Aufbau einer Patientenverfügung:

    • Eingangsformel (persönliche Daten)
    • Situationen, für die die Patientenverfügung gelten soll
    • Festlegungen zu ärztlichen/pflegerischen Maßnahmen
    • Wünsche zu Ort und Begleitung
    • Aussagen zur Verbindlichkeit
    • Hinweise auf weitere Vorsorgeverfügungen
    • Hinweise auf beigefügte Erläuterungen zur Patientenverfügung
    • Organspende
    • Schlussformel
    • Schlussbemerkungen
    • Datum, eigenhändige Unterschrift
    • Aktualisierung(en), Datum, Unterschrift
    • Anhang: Wertvorstellungen
  • Was ist eine Vorsorgevollmacht?

    In einer Vorsorgevollmacht beauftragen Sie eine Person Ihres Vertrauens und ggf. eine weitere als Vertretung mit der Regelung Ihrer Angelegenheiten für bestimmte Bereiche Ihres Lebens (z. B. Finanzen) für den Fall, dass Sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der Bedeutung der Inhalte und geben Hilfestellung beim Erstellen.